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Bibliothek Alte Münze
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»FriedensFreud und Krieges-Leid« – Altdrucke aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges

18. Oktober 2018 bis 19. Januar 2019

Abbildung des vnbarmhertzigen/ abschewlichen/ grausam- vnd grewlichen Thiers/ Welches in wenig Jahren/ den grösten Theil Teutschlandes erbärm- vnd jämmerlichen verheeret/ außgezehret vnd verderbet [...]. Einblattdruck, [o. O.] [ca. 1630]. Signatur [S-4]: 9902-400 0

Abbildung des vnbarmhertzigen/ abschewlichen/ grausam- vnd grewlichen Thiers [ca. 1630]

’s ist leider Krieg – und ich begehre / Nicht schuld daran zu sein!
Eineinhalb Jahrhunderte, bevor Matthias Claudius die Schrecken des Krieges besang, hatte der Dreißigjährige oder "Teutsche" Krieg weite Landstriche verheert, Städte und Menschen zerstört, eine tiefe Sehnsucht geweckt nach Frieden.
Einblicke in »FriedensFreud und Krieges-Leid« gewährt die Ausstellung gleichen Titels, die ab dem 18. Oktober in der Bibliothek Alte Münze zu sehen ist und von Studierenden und Doktorandinnen der Geschichtswissenschaft um Professorin Siegrid Westphal erarbeitet wurde.

Alte Drucke aus dem Bestand der Universitätsbibliothek (Standort S-4), weitere Quellen in Text und Bild sowie von den Ausstellungsmacherinnen verfasste Erläuterungen zu den thematischen Stationen und zu einzelnen Exponaten dokumentieren das mediale Echo von Schlüsselereignissen des Dreißigjährigen Krieges, seiner Etappen und Persönlichkeiten in der vielfältigen und regen Publizistik der Epoche.

Ausstellungsdetail "FriedensFreud und Krieges-Leid", Foto: Melanie Puchalla

Das inhaltliche Spektrum der präsentierten Exponate reicht vom Prager Fenstersturz (1618) über die Belagerung der Hansestadt Stralsund (1628) bis hin zum Westfälischen Frieden (1648). Besonderes Augenmerk gilt außerdem der Bedeutung des schwedischen Königs Gustav II. Adolf für die zeitgenössische Wahrnehmung sowie dem Torstenssonkrieg (1643-1645).

Die in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Osnabrück sowie dem Forschungszentrum Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit erarbeitete Ausstellung ist bis ins Neue Jahr im Foyer der Bibliothek Alte Münze zu deren Öffnungszeiten zu besuchen.

Bibliothek Alte Münze
Galerie im Treppenhaus

Die neue Bibliothek am Campus Westerberg

Bibliotheksgebäude Campus Westerberg, Entwurf: ReimarHerbst.Architekten, Foto: Sven Otte

In den sechs Einbauvitrinen der Galerie im Treppenhaus zeigt die Universitätsbibliothek Osnabrück bis auf Weiteres Fotos des neuen Bibliotheksgebäudes am Campus Westerberg, das nach dem Entwurf des Berliner Büros ReimarHerbst.Architekten gebaut und ausgeführt wurde und im Sommer 2015 von der Zentralbibliothek der Hochschule Osnabrück und der Bereichsbibliothek Naturwissenschaften / Mathematik der Universität gemeinsam bezogen werden konnte. Das Gemeinsame Bibliotheksgebäude wurde im Oktober 2015 feierlich eröffnet.

Manche der Fotos von Barbara Mönkediek und Marion Krüger (Universitätsbibliothek Osnabrück / Fotostelle) zeigen die Baustelle, andere das bezugsfertige, aber noch leere Gebäude, das seines Inventars und seiner künftigen Besucherinnen und Besucher harrt. Der Großteil ihrer Fotografien wie auch die größerformatigen Arbeiten des Architekturfotografen Sven Otte schließlich setzen die bewohnte: eingerichtete und für ihre Benutzerinnen und Benutzer offenstehende neue Bibliothek in Szene – in ihrer Klarheit und Helligkeit, die von außen nicht auf den ersten Blick zu erahnen sind.