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Literaturverwaltung

Arno Schmidts Schreibmaschine und Brille, Wikimedia Commons / Urheber: Hajotthu, Lizenzen: GNU Free Documentation License & CC BY 3.0

Literaturverwaltungsprogramme ermöglichen das Sammeln, Organisieren und Verarbeiten von Literaturangaben in digitaler Form und unterstützen dadurch die wissenschaftliche Arbeit wirkungsvoll. Der Vorteil gegenüber analogen Techniken wie dem traditionellen Zettelkasten liegt auf der Hand: Literaturverwaltungsprogramme bieten die Möglichkeit, bibliographische Angaben aus Datenbanken, Katalogen und sonstigen Online-Ressourcen zu importieren, sie durch eigene Anmerkungen, Schlagwörter oder Tags und Ordner zu strukturieren und schließlich nach bestimmten Zitierstilen weiter zu nutzen, etwa für automatisch in Textdokumente eingefügte Zitate, Anmerkungen oder Fußnoten sowie für Literaturverzeichnisse bzw. Bibliographien.

Kontakt

E-Mail

Sofern sie webbasiert sind, gestatten Literaturverwaltungsprogramme jederzeit und von überall her Zugriff auf die eigenen bibliographischen Daten, zum Teil auch kollaboratives Arbeiten durch Freigabe- und Sharing-Funktionen. Alle Programme lassen sich individuell konfigurieren und der eigenen wissenschaftlichen Praxis deshalb gut und nutzbringend anpassen.

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Lizenziert für alle Universitätsangehörigen

Die Universität Osnabrück hat Campuslizenzen für drei etablierte Programme erworben, so dass deren Nutzung für alle Angehörigen der Universität kostenlos ist.

Citavi

Das Windows-basierte Programm, das sich durch die integrierte Wissensorganisation und Aufgabenplanung auszeichnet, ist besonders in den Geisteswissenschaften beliebt.

EndNote

Das Programm ist nicht zuletzt durch die enge Verzahnung mit dem Web of Science besonders für Studierende und Wissenschaftler(innen) der Naturwissenschaften interessant.

RefWorks

Die webbasierte Literaturverwaltung ist für Studierende, Forschende und Arbeitsgruppen aller Fachgebiete geeignet und seit langem an der Universität etabliert und genutzt.

Zu diesen drei Programmen bietet die Universitätsbibliothek regelmäßig einführende Schulungen und Workshops an. Termine werden auf der Website, via Blog und Stud.IP bekanntgegeben.
Auch mit eigenen Serviceseiten und Beratungsangeboten unterstützt die Bibliothek ihre Nutzerinnen und Nutzer im Bereich Literaturverwaltung: Einzelpersonen und Kleingruppen können einen individuellen Beratungstermin vereinbaren, etwa wenn Unsicherheit bei der Auswahl des geeigneten Literaturverwaltungsprogramms besteht.

Neben den drei lizenzierten Programmen empfiehlt sich eine Open-Source-Alternative: Frei im Netz verfügbar, gleichwohl leistungsfähig präsentiert sich das Literaturverwaltungsprogramm Zotero.

Um herauszufinden, welches Programm das jeweils geeignete ist, ist ein Blick in die einschlägige Software-Vergleichstabelle der Technischen Universität München ratsam.