| Gezeigte Ausstellungen | |
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23. Januar – 28. März 2012 Textile Künstlerbücher Im Foyer der Bibliothek Alte Münze
waren vom 23. Januar bis 28. März 2012 ein knappes Dutzend Textiler Künstlerbücher von der Hand Studierender zu bestaunen: Sie sind der Ertrag des Seminars gleichen Titels, das unter der Leitung der Osnabrücker Papierkünstlerin und Bildhauerin Hiltrud Schäfer im Fachgebiet Textiles Gestalten in diesem Wintersemester stattfand.
15. September 2011 – 20. Januar 2012 Aus dem Bestand der Universitätsbibliothek: Tahar Ben Jelloun Am 16. September 2011 wurde der
Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück zum elften
Mal vergeben, diesmal an den wohl bekanntesten frankophonen Autor
Marokkos: Tahar Ben Jelloun (*1944), Goncourt-Preisträger und Verfasser
eines umfangreichen literarischen und auch essayistischen Werks.
Besonderes Augenmerk gilt aus gegebenem tagespolitischen und
zeithistorischen Anlass seiner jüngst in deutscher Originalausgabe
erschienenen Essaysammlung
Arabischer Frühling und seiner Haltung zu den erstarkenden
Demokratiebewegungen im Maghreb und im Nahen Osten.
15. Juni – 5. September 2011
Osnabrück durch deine Augen Im November 2010 hatte das Autonome Referat für ausländische Studierende des AStA der Uni Osnabrück unter dem Titel «Osnabrück durch deine Augen» einen Fotowettbewerb für alle Studierenden ausgelobt. Der eigene Blick auf die Wahlheimat auf Zeit sollte ins Bild gesetzt werden, so lautete die einzige thematische Vorgabe. 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Ländern sind diesem Aufruf gefolgt und haben insgesamt mehr als hundert Arbeiten eingereicht, aus denen die Jury die Qual der Wahl hatte.
11. Mai – 8. Juni 2011 mains d’écrivains – Schriftstellerhände Schriftstellerhände verweisen ebenso auf die Autorinnen und Autoren wie auf
ihr Werk: Wenn Annie Assouline den Porträts zeitgenössischer Protagonisten
des französischen Geisteslebens Aufnahmen ihrer Hände zur Seite stellt, so
eröffnet sie einen anderen Blick auf die Schreibenden und das Geschriebene.
Die Plakatserie »mains d’écrivains« der 1956 in Algerien geborenen Presse-
und Porträtfotografin stand im Zentrum der gleichnamigen Ausstellung, die
vom 11. Mai bis 8. Juni im Foyer der Universitätsbibliothek zu Gast war.
26. November – 17. Dezember 2010
Cai Yuanpei. Der chinesische Humboldt Das
Konfuzius-Institut Hannover im Chinesischen Zentrum, Hannover e. V.
und die Peking-Universität präsentierten in Kooperation mit der Universität
Osnabrück Leben und Werk des bedeutenden Pädagogen und Bildungspolitikers Cai Yuanpei (1868-1940), der sich als erster Bildungsminister der chinesischen
Republik, als Rektor der Peking-Universität und Gründungspräsident der Academia
Sinica zeitlebens für die Sache der Bildung engagierte.
Inspiriert
wurde dieses Engagement nicht zuletzt durch die intensive Beschäftigung mit
westlicher Kultur und die leibhaftige Begegnung mit der deutschen Universität –
namentlich während eines Studienaufenthalts an der Universität Leipzig und
verschiedener Besuche in Deutschland.
Cai
Yuanpeis Beziehungen zu Deutschland und zur deutschen Kultur, die er auch nach
seiner Rückkehr ins Heimatland unermüdlich pflegte und zu vermitteln sich mühte,
sei es als Übersetzer, sei es als Bildungs- und Hochschulpolitiker, akademischer
Lehrer oder Wissenschaftler, gilt das besondere Augenmerk der Ausstellung. Nach
Stationen in Leipzig, Berlin und Hannover war sie im Foyer der Bibliothek Alte
Münze zu
sehen.
30. April – 30. Juni 2010 Die Ausstellung Textile UNIkate, die unter der Leitung von Prof. Dr. Bärbel Schmidt in einem Projektseminar entstand, zeigte Objekte, die von Studentinnen des Faches Textiles Gestalten in den letzten Jahren gefertigt worden sind. Sie stellte somit eine Bilanz des Faches zu einem Zeitpunkt dar, in dem die Schulverwaltungen darüber nachdenken, das Schulfach ganz in den Wahlpflichtbereich abzuschieben.
Gezeigt wurden unterschiedlichste Objekte, von phantasievollen Kleidern über textile Kunstwerke bis hin zu Alltagsgegenständen aus ungewohnten Materialien, aber auch Informationskästen zu Rohstoffen und deren nachhaltigem Nutzung im textilen Bereich.
Damit plädierte die Ausstellung sowohl visuell als auch über die Erläuterungen für ein kulturgeschichtlich und ökologisch orientiertes Studium, in dem sowohl mit dem Kopf als auch mit der Hand gearbeitet wird. In einer Zeit, da die meisten Menschen sehr intensiv mit der virtuellen Welt beschäftigt sind, zeigte sich hier die Integration von Phantasie, Wissenschaft und feinmotorischer Kompetenz.
Veranstaltet wurde die Ausstellung vom Fachgebiet Textiles Gestalten der Universität Osnabrück in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Osnabrück. 19. November - 23. Dezember 2009 1900 –
Novecento „Wie oft habe ich
mich heimlich dem großartigen, lieben Angelo Novi mit seinem Bart
genähert und ihm liebevoll drohend zugeraunt: ‚Du musst aufhören,
Fotos zu schießen, die mich neidisch machen. Jeden Tag stiehlst du
mir die Schauspieler, die ich ausgesucht habe und leite, du stiehlst
mir die Dekorationen, die Lichter, die Kostüme, du stiehlst mir
meine ganze Inszenierung. Du findest alles fertig vor und machst
daraus großartige Bilder, mit Blickwinkeln, Nuancen, plötzlichen
Überraschungen und heimlichen Blicken, die ich, an den Film
gefesselt, niemals zu erfassen in der Lage sein werde’. Angelo
lachte glücklich und zufrieden, stürzte sich in das Meer des Films
und schoss Fotos mit seinem unerbittlichen
Instinkt.“ Der italienische Fotograf Angelo Novi
(1930-1997) begleitete und dokumentierte im Jahr 1976 die Dreharbeiten zu
Novecento (1900), Bernardo Bertoluccis großangelegtem filmischen
Panorama der norditalienischen Provinz, ihrer Geschichte und ihrer
Bewohner in der bewegten ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. So entstanden
rund 40 eindrucksvolle Schwarzweißaufnahmen, die nun zum ersten Mal in
Deutschland zu sehen sind: Vom 19. November bis 23. Dezember ist die
Ausstellung 1900 – Novecento. Die Fotografien von Angelo Novi zu
Bernardo Bertoluccis Film ‚Novecento‘ im Foyer der
Universitätsbibliothek zu Gast. Unter den gezeigten Arbeiten finden sich
Filmstills von nahezu genremalereihafter Anmutung ebenso wie Fotos vom Set
und von den Akteuren hinter und neben der Kamera. Angelo Novi gilt heute als einer der
namhaftesten Setfotografen des italienischen Kinos, dessen Filmografie
nicht nur die wichtigsten Werke Bertoluccis verzeichnet, sondern auch
solche seiner Kollegen von Roberto Rossellini über Pier Paolo Pasolini bis
Sergio Leone. Wenn ein bedeutender Teil dieses Œuvres, für gewöhnlich im
fotografischen Archiv der Cineteca di Bologna aufbewahrt, in Osnabrück
präsentiert werden konnte, so verdankt sich dies familiären Verbindungen:
namentlich der persönlichen Vermittlung durch Livia Novi, seit 1989 hier
beheimatete Tochter des Künstlers und Vorsitzende der
Deutsch-Italienischen Gesellschaft Osnabrück. Veranstaltet wurde die Ausstellung von
der Universitätsbibliothek Osnabrück in Kooperation mit dem Institut für
Romanistik/Latinistik und der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Osnabrück
e. V. Beitrag
zur Ausstellungseröffnung auf os1.tv 13. Mai – 20. Juni 2009 »Erbfeinde – Erbfreunde: Die
deutsch-französischen Beziehungen zwischen 1870 und 1945 im Spiegel zeitgenössischer
Literatur« Die vom Deutsch-Französischen
Institut in Ludwigsburg konzipierte Wanderausstellung »Erbfeinde –
Erbfreunde: Die deutsch-französischen Beziehungen zwischen 1870 und 1945 im
Spiegel zeitgenössischer Literatur« machte vom 13. Mai bis zum 20. Juni in
der Universitätsbibliothek Osnabrück Station. Sie führte durch die
wechselvolle Geschichte deutsch-französischer Konflikte und Annäherungen
seit 1870/71 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs – und zeigte insbesondere
die Ambivalenz der Beziehungen zwischen beiden Ländern, die zwischen
Faszination und Anziehung, Ressentiment und Auseinandersetzung oszillieren. Im Foyer der Bibliothek Alte Münze
wurden 20 Schautafeln sowie rund 50 Buchexponate aus dem Bestand der
Frankreich-Bibliothek des Deutsch-Französischen Instituts präsentiert, die
den »deutsch-französischen Zeitgeist« im betrachteten Zeitraum besonders
greifbar machen sollen. Zu sehen waren unter anderem
publizistische und literarische Zeugnisse aus der Zeit von 1870 bis in die
frühen Nachkriegsjahre, in denen ‚hüben wie drüben‘ nicht nur die
drei kriegerischen Großereignisse (Deutsch-französischer Krieg von 1870/71
und die beiden Weltkriege), Ruhrbesetzung, NS-Okkupation und Résistance
sowie als traumatisch erfahrene Ereignisse wie das SS-Massaker von
Oradour-sur-Glane (Juni 1944) Widerhall fanden, sondern eben auch die
Zwischenphasen der Entspannung und vorsichtiger wechselseitiger Annäherung.
Das jüngste Exponat wies den Weg der gemeinsamen Zukunft in einem
befriedeten Europa, in dem die Erbfeinde von einst Nachbarn sein können,
ohne sich der historischen Verantwortung zu entäußern: Die Aufzeichnung
der Rede Charles de Gaulles, des ersten Präsidenten der Fünften Republik,
an die deutsche Jugend vom 9. September 1962 markierte die letzte Station
der Ausstellung. Die Ausstellung des Deutsch-Französischen
Instituts wurde in Kooperation mit dem Institut für Romanistik/Latinistik
und der Deutsch-Französischen Gesellschaft Osnabrück e. V. präsentiert. 30. Oktober - 12. Dezember 2008 Seligmanns Bücher
Ein Teil dieses ab 1991
systematisch erforschten Bestandes wies Besitzvermerke und Widmungen auf.
So wurde es möglich, bislang rund 150 Bücher an die Nachfahren der
einstigen Eigentümer zurückzugeben. Die Ausstellung »Seligmanns Bücher.
Von der späten Rückgabe des Eigentums jüdischer Flüchtlinge aus
Hannover« widmet sich einem Teil dieses Bestandes und seiner Geschichte. Der
Historiker und Kurator der Ausstellung, Dr. Peter Schulze, konnte das
Schicksal einzelner Bücher und ihrer einstigen Besitzer rekonstruieren.
Gezeigt wurden bereits restituierte Bücher aus dem Bremer Bestand, Bild-
und Texttafeln erinnerten an ihre früheren Eigentümer - wie
eben Henry Seligmann -, und das ‘Verwahrungsbuch der Finanzkasse
Bremen-Ost‘ dokumentierte die Versteigerungen im Rahmen der „Juden-Auktionen“. Die
Universitätsbibliothek Osnabrück präsentierte die Ausstellung in
Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
e.V., der Hans Calmeyer-Initiative e.V. sowie der Alfred Gong Gesellschaft
e.V. und mit Förderung durch die Universitätsgesellschaft Osnabrück e.V. 10. April - 31. Mai 2008 Deutsche und niederländische
Kunststudierende in der EUREGIO hatten mit 8. November - 15. Dezember 2007 Aufgedeckt & rumgedreht Die Ausstellung zeigte interaktive
Flugblätter der Frühen Neuzeit. Bei diesen frühen Medien handelte es
sich um Einblattdrucke, die mit beweglichen Klappen oder Drehscheiben
versehen wurden. Es wurden großformatige Reproduktionen präsentiert, die
das Publikum einluden, Hand anzulegen, um die oftmals spöttische oder überraschende
Botschaft zu entdecken.
21. Mai - 14. Juli 2007 23. November 2006 - 15. März 2007 KünstlerInnen, Intellektuelle und
SchriftstellerInnen engagierten sich mit ihren Arbeiten für die spanische
Republik: Sie reisten nach Spanien, berichteten und einige tauschten die
Feder mit dem Gewehr. Die Ausstellung UP THE REPUBLIC,
deren Titel einem Appell von Samuel Beckett folgt, dokumentierte aus
Anlass des 70. Jahrestags des Putsches die vielfältigen medialen
Zeugnisse dieses Engagements. In der von Studierenden des Fachbereichs
Sprach- und Literaturwissenschaft/Romanistik erarbeiteten Ausstellung wurden
unveröffentlichte Plakate, Fotos, zeitgenössische Zeitungen, Bücher und
literarische Zeugnisse gezeigt. Hingewiesen wurde auf Biographien,
Ereignisse und Entwicklungen. Ein Rahmenprogramm mit Lesungen, Vorträgen
und Filmveranstaltungen ergänzte die Ausstellung und stellte aktuelle
Verbindungen zur Erinnerung an dieses Ereignis her. Ausstellungskatalog: UPTHEREPUBLIC.
Literatur und Medien im Spanischen Krieg (1936 -
1939). Wolfgang Asholt / Walter Fähnders /
Rüdiger Reinecke (Hgg.). Bielefeld: Aistesis, 2006. 19. Mai
- 15. Juli 2006 Das IKFN besitzt neben zahlreichen
Drucken des 16. und 17. Jahrhunderts aus dem Baltikum die beiden ersten
wissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit der Geschichte der Hanse aus dem
17. und 18. Jahrhundert. Auch im Niedersächsischen Staatsarchiv lagern
viele historische Dokumente, die die Bedeutung der Hanse in Osnabrück
bezeugen. Osnabrücker Kaufleute handelten im gesamten hansischen Raum und
waren in den Hansekontoren zugelassen. In diesen Kontoren übernahmen
Bürger der Stadt wichtige Verwaltungsämter. Der zweite Hansesyndikus, der
Osnabrücker Johann Doman, reformierte zu Beginn des 17. Jahrhunderts die
Hanse und verfasste ein Gedicht zur Verteidigung des Bundes. Justus Möser
stellte Überlegungen zu einer Reaktivierung hansischer Traditionen an. Die
Stadt Osnabrück war sich der hansischen Tradition bewusst und gehörte zu
den ersten Mitgliedern des 1870 gegründeten Hansischen Geschichtsvereins,
dessen 19. Versammlung 1890 in Osnabrück abgehalten wurde. Die ausgewählten Exponate
verdeutlichten
die vielfältigen hansischen Bezüge der Stadt Osnabrück und regten zur Auseinandersetzung mit dem Thema "Hanse"
an.
Katalog: Historische
Räume - Osnabrück und die Hanse.
Osnabrück: sec Kommunikation und
Gestaltung,
2006
(Schriften
der Universitätsbibliothek Osnabrück; 12)
13. Oktober
- 14.
Januar 2006 "Unter Tieren" 14. April
- 30.
Juni
2005 "Wo
ist Minerva - Wegbeschreibungen erfolgreicher
Frauen" 2. Dezember
2004 -
15.
März
2005
"Eine literarische Gesellschaft im 20. Jahrhundert" 2. Februar -
5.
Juni
2004
„Parteien
und Politiker“ 15. Juli - 30. September 2003
Summe, Glosse, Kommentar
- Rechtswissenschaft aus verborgenen Quellen Im Gebäude der Bereichsbibliothek
Rechts- und Wirtschaftswissenschaften präsentierte die Universitätsbibliothek
die Buchbestände ihrer rechtshistorisch bedeutsamen Ius-Commune-Bibliothek
erstmalig einer breiten Öffentlichkeit. Ausgehend von den Anfängen
des Rechts in vorchristlicher Zeit über seine mittelalterlichen und
neuzeitlichen Prägungen bis in das 19. Jahrhundert hinein wurde anhand
der Bestände der Ius-Commune-Bibliothek vor allem die Entwicklung
des reichen kontinental-europäischen Rechts vom 13. bis 18. Jahrhundert
nachvollzogen. Neben wissenschaftlich bedeutsamen Aspekten wurden dabei
auch buch- und druckgeschichtlich interessante Facetten herausgestellt.
15. Mai - 30. Juni 2003
"Süß ist der Krieg den Unerfahrenen" 1. Januar - 31. Dezember
2003 Osnabrück - Stadt zum Leben
und zum Lernen Die zunächst in der Partneruniversität
Twer, Russland, gezeigte Ausstellung über Stadt, Region und Universität
Osnabrück wurde - ergänzt um Texte in deutscher Sprache - im Foyer
der Bibliothek Alte Münze präsentiert. Bücher und Dokumente zu Leben
und Werk von Assia
Djebar, der bedeutendsten Gegenwartsautorin des Maghreb,
waren im Sommer 2001 in der Universitätsbibliothek zu sehen.
Assia Djebar, Trägerin des
Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, war Schirmherrin des 3. Afrikanischen
Kultur- und Filmfestivals in Osnabrück. Die Ausstellung wurde in Anwesenheit
der Autorin eröffnet. 7. Dezember 2000 - 31. März 2001
Die Begegnung zwischen Theaterschaffenden
und Studierenden zu ermöglichen und über den gemeinsamen Austausch
gegenseitig Anregungen für die Arbeit zu geben – das ist Anliegen der
Kooperation zwischen den Städtischen
Bühnen Osnabrück und der Universität Osnabrück.
Seit dem Wintersemester bzw. der Spielzeit 1997/98 bemühen sich die beiden
Institutionen um eine Intensivierung ihrer Zusammenarbeit.
In spezifischen Seminaren werden
Studierende verschiedener Fachbereiche in die praktische Theaterarbeit eingeführt.
Die Ausstellung dokumentierte die Ergebnisse dieser nunmehr dreijährigen
Kooperation anhand zahlreicher Beispiele. Zur Eröffnung um 18 Uhr sprachen
Uni-Vizepräsident Prof. Dr. Peter Hertel und Intendant Norbert Hilchenbach.
Außerdem präsentierten sich bei dieser Veranstaltung Schauspiel
und Musiktheater der Städtischen Bühnen. 15. Juni - 30. September 2000 Jedes Jahr prämiert die Stiftung
Buchkunst im Rahmen eines Wettbewerbs die schönsten deutschen Bücher
des Vorjahres. Die Bücher des Jahrgangs 1999 waren in diesem Sommer
in der Universitätsbibliothek Osnabrück zu sehen.
Gezeigt wurden vorbildlich in
Bild, Satz, Druck und Einband gestaltete Exemplare,
die von einer unabhängigen
Jury der Stiftung Buchkunst
ausgewählt worden waren. Bei den ausgestellten Büchern ging es
also um die äußere Gestalt, nicht um ihren Inhalt.
Aufgabe der Stiftung Buchkunst
ist die kritische Begleitung der deutschen Buchherstellung mit dem Ziel, die
Qualität des Gebrauchsbuchs zu erhalten und zu fördern. Jeweils am Ende eines Jahres begutachten neun Vorjuroren
und zwölf Hauptjuroren die zum Wettbewerb eingesandten Bücher.
In einem schriftlichen Bewertungsverfahren beurteilen sie Typografie und
Grafik als Elemente der Buchgestaltung, ferner die Qualität von Satz,
Umbruch, Reproduktion, Druck, Papier und Bindung. Sie bewerten die ästhetische
und technische Leistung in ihrem Verhältnis zu Zweck, Auflagenhöhe
und Preis des jeweiligen Buches. Die Vorjury überprüft alle Bücher
auf grobe technische Mängel. Die Hauptjury trifft die Entscheidung,
welche Bücher prämiert werden. 1999 nahmen
811 Bücher aus 339 Verlagen am Wettbewerb teil. 52 davon erhielten das
Prädikat "eines der schönsten Bücher".
30. Mai - 30. September 2000 Die ausgestellten Fotografien
entstanden im Rahmen eines Projekts im WS 1999/2000. Thema war "Das Studium
in Osnabrück" unter den Aspekten "Studentisches Leben" und "Gebäude
der Universität", wobei der Hauptschwerpunkt von den Studierenden auf
die Architektur gelegt wurde. Den Studierenden wurde Raum gegeben, frei assoziativ
25. Januar - 29. April 2000 Seit zwölf Jahren
arbeitet das Forschungs- und Entwicklungsprojekt Natur und Umweltbildung
in der Stadt Osnabrück, das unter der Kurzbezeichnung
NUSO im
Osnabrücker Raum und überregional bekannt wurde. NUSO ist ein langfristig
angelegtes Kooperationsvorhaben des Arbeitsbereiches Umweltbildung und
Die Ausstellung zeigte
Beispiele aus der vielfältigen Zusammenarbeit zwischen Universität
und Verein seit 1988: Das Umweltgeschichtliche
Archiv wird ständig aktualisiert. Zur Zeit enthält es über
25000 Zeitungsartikel zu umweltrelevanten Themen sowie Fotos und Karten
aus dem Bereich der Stadt Osnabrück aus der Zeit von 1850 bis in die
Gegenwart. Eine Datenbank ermöglicht Recherchen zu entsprechenden Themen. Datenbank und Archiv
bilden nicht nur eine wichtige Quelle für die Arbeitsfelder der Wissenschaftler
(vertiefte Forschungsvorhaben, lokale Öffentlichkeitsarbeit durch Ausstellungen,
Publikationen, Veranstaltungen, didaktische Materialien zu lokalen Themen,
umweltpädagogische Projekte), sondern sind der Öffentlichkeit zugänglich
und stellen eine Fundgrube für nahezu jedes lokale Umweltthema dar. Langfristig
soll ein Zugang über das Internet geschaffen werden. Hauptziel ist die
Förderung des Bewusstseins der oft vergessenen Veränderungen der
urbanen Umwelt in Osnabrück und ihrer vielfältigen Ursachen. 4. November - 16.
Dezember 1999
Das Schicksal der Russlanddeutschen
am Beispiel der Deutschen aus der Ukraine
Die mit Unterstützung
der bayerischen Landesregierung und der Republik Ukraine entstandene Wanderausstellung
wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Migrationsforschung und
Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück, der
Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. (Stuttgart) und ihrer Osnabrücker
Ortsgruppe gezeigt. 21. Juni - 31. August 1999 13. April - 5. Juni 1999
Sonderausstellung des Landschaftsverbandes
Osnabrücker Land e.V. im Foyer der Universitätsbibliothek (Alte
Münze/Kamp)
27. Oktober - 5. Dezember 1998 14. September - 9. Oktober 1998
1. - 31. Juli 1998 Katalog: Ewige Wachsamkeit ist der Preis.
Robert Kempner, 1899 - 1993.
Die demokratische Rechtskultur von der Weimarer Republik bis zur Gegenwart
- Heusenstamm, Robert-Kempner-AG, Adolf-Reichwein-Gymnasium,
ca. 1995
7. Mai - 13. Juni 1998
Im Mittelpunkt der Ausstellung
standen politische Zeichnungen, die der bekannte Karikaturist Fritz Wolf
in den achtziger und neunziger Jahren für die Neue Osnabrücker
Zeitung geschaffen hatte. In dem parallel zur Ausstellung erschienenen gleichnamigen
Buch schreibt der damalige Chefredakteur der Zeitung, Franz Schmed, über
Fritz Wolf:
"Wer mit dem Wolf lacht...
- Ja, wer schon? Es sind die Leser der 'Neuen Osnabrücker Zeitung',
die Tag für Tag über die unnachahmlichen Karikaturen von Fritz
Wolf lachen, schmunzeln oder durch sie nachdenklich gestimmt werden. Kein
anderer Zeitzeuge mit dem Zeichenstift trifft so exakt den satirischen Kern
der Ereignisse in der Politik, in der Gesellschaft oder schlicht beim Verhalten
des Nachbarn - ohne Wunden aufzureißen. Wolf entlarvt, erheitert, ermuntert.
Und immer liegt ein Hauch menschlichen Verständnisses über seinen
Karikaturen. Das Ätzende, das Zynische ist seine Sache nicht. Er hat
eine Schwäche für die Schwächen - der anderen.
Wolf setzt seine zeichnerischen
Mittel nur sparsam ein. Ihm genügt zur Charakterisierung von Personen,
zur Wertung von Geschehnissen eine feinziselierte Komposition, frei von
grellen oder gar spektakulären Akzenten. Er ist ein Meister der kleinen
Form - und erzielt deshalb so große Wirkung. Seinen hohen Rang erreicht
Wolf letztlich, weil er so ungewöhnlich hervorstechende Eigenschaften
in sich vereint: politische Urteilsfähigkeit, nicht versiegende Informationsfreude,
Spürsinn für das Denken und Fühlen seiner Adressaten und
einen unendlichen Fundus an Ideen. Weit über vierzig Jahre lang für
unsere Zeitung jeden Tag ein intellektuelles und künstlerisches Glanzlicht
zu setzen - das lässt ihn erst recht zu einem Unikat werden. Zehn
Jahre seines Schaffens zwischen 1988 und 1998 sind in diesem Buch dokumentiert.
Und auch dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus einer besonders bewegenden
Zeit der deutschen Geschichte. Es sind die Werke eines Großen seiner
Zunft."
10. November - 23. Dezember 1997
Zwischen der Universität
Osnabrück und ihrer russischen Partneruniversität in Twer bestehen
seit Jahren vielfältige Beziehungen. Auch zwischen den beiden Universitätsbibliotheken
gibt es Kontakte. Ihr erstes größeres gemeinsames Projekt stellte
diese Ausstellung zur Regional- und Kulturgeschichte der Twerer Region dar,
die von der Universität Twer konzipiert und von der Universitätsbibliothek
Osnabrück realisiert wurde.
12. Juni - 26. Juli 1997 Die jiddisch schreibenden
Dichter Itzig Manger und Elieser Steinbarg werden zur Weltliteratur gezählt,
und dennoch ist derzeit nur Mangers "Buch vom Paradies" in einer deutschen
Ausgabe erhältlich. Ihr Leben und ihr Werk bleiben bei aller Aufmerksamkeit,
die die Literaturlandschaft Bukowina in den letzten Jahren erfahren hat,
erstaunlicherweise unbeachtet. Die Ausstellung versuchte hier korrigierend
einzugreifen und zudem die Bezüge zur deutsch schreibenden Dichterin
Rose Ausländer (1901 - 1988) zu erhellen. Mit ihr war der Fabeldichter
Steinbarg (1880 - 1932) gut bekannt und der Balladendichter, Theaterautor und
Romancier Manger (1901 - 1932) eng befreundet. Auch der Künstler Arthur
Kolnik (1890 - 1972), der Steinbargs Fabeln meisterhaft illustriert hat, stand
mit der Dichterin in Kontakt.
22. April - 31. Mai 1997
7. - 28. Januar 1997 Hebammenlehrbücher
aus der Zeit zwischen 1569 und 1840, große Fotoreproduktionen von Kupferstichen
und Holzschnitten daraus, der Nachbau eines Gebärstuhls von 1650, Kräuter
aus den Rezepten für Schwangere, Neugeborene und Wöchnerinnen sowie
alte geburtshilfliche Instrumente und Anschauungsobjekte aus der Zeit um 1800
- dies waren Objekte einer Ausstellung zur Geschichte der Geburtshilfe, die
vom Fachgebiet Gesundheits- und Krankheitslehre/Psychosomatik der Arbeitsgruppe
Gesundheitswissenschaften der Universität Osnabrück in Kooperation
mit der Universitätsbibliothek gezeigt wurde. Die Wanderausstellung
kann wie der Katalog angefordert werden bei Christine Loytved, M.A., Gesundheits-
und Krankheitslehre/ Psychosomatik, Arbeitsgruppe Gesundheitswissenschaften,
Universität Osnabrück, Albrechtstraße 28, 49069 Osnabrück.
1. - 23. November 1996 Gertrud Kolmar (1894-1943),
eine der herausragenden Dichterinnen dieses Jahrhunderts, ist auch heute
noch wenig bekannt. Im Mittelpunkt der Ausstellung standen im weitesten Sinne
Orte, die für die Dichterin von Bedeutung waren: Wohn- und Aufenthaltsorte
wie Berlin und Finkenkrug, aus denen sie als deutsche Jüdin
vertrieben
wurde, aber auch imaginäre Räume, die die Dichterin sich als Zufluchtsorte
schuf.
24. September - 19. Oktober 1996 Aotearoa/Neuseeland
- Bilder vom Land und seinen Menschen, von Kunstwerken und der Literatur der
Maori. Die Präsentation erfolgte im Rahmen der Autumn Summer School der
neuen Literaturen in englischer Sprache, die vom 22. bis 28. September an
der Universität Osnabrück stattfand und sich in Vorlesungen, Autorenlesungen
und Workshops unter anderem mit der literarischen Entwicklung Neuseelands
und den linguistischen, kulturellen und sozialen Besonderheiten des Landes
und seiner Minoritäten auseinander setzte. Bei der Eröffnung der
Ausstellung am 24. September waren die neuseeländischen Autorinnen Jan
Kemp und Powhiri Rika-Heke anwesend.
25. Juli - 31. August 1996 Seit mehr als zehn Jahren
arbeiten Althistoriker am Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften der Universität
Osnabrück in einem Forschungsprojekt an der Sammlung und Veröffentlichung
lateinischer Inschriften des römischen Germaniens. Über die Arbeitsweise
und Zielsetzung der Projektgruppe konnten sich interessierte Laien in einer
Ausstellung informieren, die noch im Internet zu besichtigen
ist.
18. Juni - 20. Juli 1996 Das nationalsozialistische
Konzentrationslager Mittelbau-Dora bei Nordhausen entstand als letztes KZ
überhaupt im Herbst 1943. Hier wurden Häftlinge als Rüstungsarbeiter
eingesetzt, um unter Tage die "Vergeltungswaffe" V2 und die Flugbombe V1
zu bauen. Zwischen 16.000 und 20.000 Menschen kamen dabei zu Tode. Der amerikanische
Fotograf Alvin Gilens hat seine Eindrücke aus der unterirdischen Fabrik
mit der Kamera festgehalten. Seine eindringlichen Schwarz-Weiß-Bilder
waren in einer Präsentation der Universitätsbibliothek Osnabrück
bis zum 20. Juli 1996 zu sehen. Der zweisprachige Band (englisch und deutsch)
mit den Aufnahmen von Alvin Gilens ist unter dem gleichen Titel im Westkreuz-Verlag,
Berlin/Bonn, erschienen und im Buchhandel erhältlich.
23.4. - 25.5.1996
9. - 31.1.1996
9.11. - 30.12.1995
25.9. - 21.10.1995
3.7. - 31.8.1995
8.12.1994 - 14.1.1995
3.11. - 3.12.1994
20.6. - 30.7.1994
17.5. - 11.6.1994
1.4. - 31.12.1994 (Galerie Haupttreppe
2.OG)
9.6. - 8.7.1993
3.5. -17.6.1993
10.2. - 20.3.1993
19.11. - 17.12.1992
1. - 26.9.1992
11. - 30.6.1992
30.1. - 21.2.1992
29.10. - 30.11.1991
1. - 17.10.1991
14. - 30.5.1991
22.4. - 8.5.1991
9.1. - 8.2.1991
13.11. - 21.12.1990
2. - 27.10.1990
12.6. - 14.7.1990
1. - 31.3.1990
23.1. - 21.2.1990
5. - 30.12.1989
7. - 30. 11.1989
13.10. - 13.11.1989
9. - 28.10.1989
19.6. - 7.7.1989
21.11. - 9.12.1988
24.10. - 15.11.1988
3. - 21.10.1988
17. - 27.9.1988
3. - 16.9.1988
17.5. - 25.6.1988 19.1. - 19.2.1988
7. - 18.12.1987
9. - 27.11.1987
19.10. - 6.11.1987
5. - 20.6.1986 |
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Letzte
Änderung am 2.4.2012 |
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